Wie screenrant.com berichtet, bestätigte Zack Snyder, dass das DCEU kein zusammenhängendes Filmuniversum, wie das extrem erfolgreiche MCU, werden sollte.

Wie diverse andere Studios, startete auch Warner Bros. 2011 mit „Man of Steel“ sein eigenes zusammenhängendes Superhelden-Filmuniversum. Aber bis auf der erfolgreiche „Wonder Woman“ (2017), blieben alle DCEU Filme weit hinter den Erwartungen zurück und spalteten Kritiker sowie Fans. Den Tiefpunkt bildete letzten Herbst „Justice League“, der sowohl bei Kritikern als auch an den Kinokassen durchfiel. Der Film hatte mit dem Regiewechsel von Snyder zu Joss Whedon zu kämpfen und das merkt man dem Werk zu jeder Zeit an.

Seither halten sich Theorien, was Snyder‘s 5-Filme Plan eigentlich war und ob ein „Snyder Cut“ von „Justice League“ dem Film gut getan hätte. Geschuldet waren diese Spekulationen von Snyder selbst, der sehr aktiv in sozialen Netzwerken mit den Fans kommunizierte.

John Aaron Garza (DC Kolumnist; Anmerkung der Redaktion) gab seine Vermutung preis, dass Snyder im Grunde eine eigene, in sich geschlossene „Dark Knight“ Trilogie veröffentlichen wollte. Diese sollte eine in sich übergreifende Geschichte erzählen. Als Garza, Snyder über Vero darauf angesprochen hatte, antwortete dieser nur kurz und knapp: „Ja“.

Völlig überraschend kam diese Aussage nicht. 2011 begann Snyder mit den Dreharbeiten zu „Man of Steel“. Zeitgleich lief bei Marvel grade die Phase I. Und nicht jeder war der Überzeugung, dass sie damit Erfolg haben würden.

Um auf ein größeres Filmuniversum hinzuweisen, hinterließ Snyder in seinen Filmen immer wieder Easter-Eggs. Diese dienten quasi als Ankerpunkt für andere Regisseure und ihre Projekte (z.B. Wayne Enterprises Satellit, Wonder Woman Foto ).

Als „The Avengers“ dann 2012 überwiegend positive Kritiken erhielt und über 1,5 Milliarden Dollar einnahm, versuchte Warner Bros. eben ein ähnliches Filmuniversum zu schaffen und nahm Einfluss auf Snyders Filme. Dieser Einfluss geht bis zu „Batman v Superman“ zurück. Dort sah sich Diana Prince Quick Time-Videos zu jedem Mitglied der Justice League an. Diese Idee stammte von Warner und schien von Anfang an zum scheitern verurteilt.

Man kann nur hoffen, dass sich die neue Führung von WB darauf konzentriert, hochwertige „Stand-alone“ Filme zu produzieren und den Fimemachern freie Hand zu lassen.

Snyder‘s düstere Herangehensweise war zwar nicht jedermanns Sache, aber er hat eine solide Fanbase, die seine Werke schätzen. Von daher wäre es wohl besser gewesen, Warner hätte ihn einfach machen und seine Vision umsetzen lassen sollen. Nun kann man nur hoffen, dass die neuen Filme erfolgreich werden und sich das DCEU wieder erholt.

Quelle: https://screenrant.com/zack-snyder-dceu-plan-mcu-comparison/