Star Wars Schauspieler Hayden Christensen wurde auf Star Wars: The Last Jedi und die „Kontroverse“ um Kelly Marie Tran angesprochen. Tran verkörperte im 2017er Film Rose Tico, was jedoch nicht nur Sympathisanten auf den Plan rief.

Über den Sommer 2018 verteilt wurde Tran von einer Gruppe Anti-Disney Trolls (Arschlöcher) ins Visier genommen und in den sozialen Medien gemobbt. Diese Gruppe sieht den Untergang ihres geliebten und perfekten Franchises darin, dass man „Minderheiten“ wie Tran oder John Boyega in größeren Rollen besetzte oder weibliche Protagonisten (Dasy Ridley als Rey und Felicity Jones als Jyn Erso) in die neuesten Star Wars Filme einbaute. Sie bedrängten die Schauspielerin so sehr, dass sie im Juni all ihre Posts von ihrem Instagram Account löschen ließ. Doch sie ist nicht die einzige, die solche „Fans“ kennt.

Die Reporter von ET Canada passten Hayden Christensen auf dem roten Teppich zu seinem neuen Film „Little Italy“ ab.Christensen selbst hat viel Kritik für seine Darstellung des Anakin Skywalker in Angriff der Klongkrieger und Die Rache der Sith einstecken müssen. Als er gefragt wurde, ob er Tran irgendeinen Ratschlag geben könne, wie sie am besten mit den Mobbern aus dem Star Wars Fandom umgehen könnte, antwortete er: „Ich weiß nicht, ob ich da irgendeinen Rat geben könnte, nur… weißt du, nimm das nicht alleszu ernst, denn.. unglücklicherweise sind die Mobber die, die den meisten Lärm machen. Aber die Mehrheit der Menschen fühlt es nicht so. Behalt das im Hinterkopf.

Das Star Wars Fandom ist sehr groß und daher bietet es auch Nährboden für toxische Gestalten.
Tran und Christensen sind nicht die einzigen, die das erleben mussten. Jake Lloyd, welcher noch ein Kind war, wurde von Fans dafür attackiert, wie er den jungen Anakin Skywalker darstellte, während Jar Jar Binks Schauspieler Ahmed Best vor Kurzem enthüllte, dass er am Rande des Selbstmordes stand, aufgrund des ganzen Hasses.

 

Tran scheint mit Christensen Sicht auf die Dinge übereinzustimmen.
In dieser Woche schrieb sie eine Gastkolumne für die New York Times, in der sie über einige Probleme sprach, die sie im Laufe der Jahre als Schauspielerin meistern musste.
Sie schrieb außerdem, dass sie sich nicht auf die Hater konzentrieren will, sondern ihre Plattform nutzen will, um Frauen zu helfen, für die sie vielleicht wie ein Vorbild ist.
Tran machte klar, dass sie keine toxischen Mobber über ihr Leben bestimmen lassen wird.