Jonathan Kasdan, einer der Drehbuchautoren von Solo: A Star Wars Story denkt, dass eine Fortsetzung des Spin-Offs machbar wäre, wenn man mit einem geringeren Budget arbeiten würde.

Nachdem Disney die neue Star Wars Ära mit 3 Filmen einläutete, die gemeinsam über 4 Milliarden Dollar einnehmen konnten, stand im Sommer 2018 der erste finanzielle Flop in Form von Solo für Lucasfilm vor der Haustür.

Auch wenn Ron Howards Vorgeschichte des jungen Han Solos bei Kritikern und auch Fans gut ankam, konnte der Streifen nicht genug Geld einspielen und wurde zum ersten Star Wars Film, der dem Studio Geld kostete.

 

Derzeit hat Solo nur 392.9 Millionen Dollar weltweit eingenommen und auch wenn der Heimkino-Release noch aussteht, sind die Hoffnungen auf eine Fortsetzung derzeit eher gering. Dennoch gibt Drehbuchautor Kasdan noch nicht auf.

Auf Twitter hat Kasdan einen längeren Beitrag gepostet, der einige Blicke hinter die Kulissen gewähren soll. Hier spricht er auch die Chancen eines Sequels an:

„Um ehrlich zu sein denke ich, dass die eigentliche Herausforderung hier eher die internationalen als die U.S Einnahmen sind.
Ich persönlich denke, dass es viele großartige Star Wars Filme zu produzieren gibt, die nicht so viel kosten müssen.
Hoffentlich wird das der Trend in den kommenden Jahren und vielleicht, vielleicht erlaubt dieser Trend uns irgendwie mehr Geschichten mit Alden, Joonas, Emilia und Donald zu erzählen. Mit diesen Schauspielern und Ron Howard würde ich die Chance sofort nutzen.“

 

Das Ironische an der ganzen Sache: Solo hatte ursprünglich (für Star Wars Verhältnisse) ein kleineres Budget. Die Kosten der Produktionen stiegen jedoch schnell über 250 Millionen Dollar und waren damit sogar höher als bei Das Erwachen der Macht.
Nachdem Phil Lord und Chris Miller gefeuert wurden und Ron Howard das Ruder übernahm, wurde ein Großteil des Films neugedreht, wodurch diese hohen Kosten Zustande kamen.