Frohes Neues euch allen!

 

An dieser Stelle möchten wir Euch unsere persönlichen Highlights des Jahres 2018 vorstellen. Jeder im Team hat einen Text beigetragen und wir hoffen euch somit auch Tipps für Filme geben zu können, die ihr evtl. noch nicht gesehen habt. Den Anfang macht unser Chef.

 

Chrischi

 

Verzeiht mir, die kurze Angebundenheit. Ich komme gerade von einer noch offenen Glühweinhütte und haue direkt in die Tasten!

 

6. Mission: Impossible – Fallout

Dass ich in diesem Jahr den vermutlich besten Action-Film seit Jahren sehen würde, hätte ich anfangs nie gedacht – doch M:I6 ist genau dies.
Tom Cruise zeigt erneut, was er drauf hat und legt als Ethan Hunt ordentlich nach. Die Geschichte vom Vorgänger „Rogue Nation“ wird gekonnt weitergesponnen und schickt Hunt tiefer in ein Netzwerk, das aus abtrünnigen Agenten besteht. Besonders Henry Cavill mit seinem majestätischen Schnauzer hat mir hier gefallen, doch auch der restliche Cast kann überzeugen.
Spannend umgesetzte Action und ein Cruise, der sich sogar die Beine (oder irgendwie sowas) für den Film bricht – Tip Top!

 

5. Wind River 

Wind River von Regisseur und Drehbuchautor Taylor Sheridan erschien zwar eigentlich bereits 2017, feierte jedoch seinen Deutschlandstart im Jahr 2018 – daher habe ich ihn in diese Liste aufgenommen.
In diesem packenden Thriller/Drama mit Jeremy Renner und Elizabeth Olsen in den Hauptrollen, stimmt einfach alles: Die Chemie der Darsteller, die Geschichte gepaart mit dem bedrückenden Setting eines verschneiten Indianer-Reservats, noch bedrückendere Landschaftsaufnahmen und ein dazu passender Score.
Ein durch und durch zu empfehlender Thriller!

 

4. Infinity War

Ich stehe sowohl auf DC, als auch auf Marvel – dennoch hat Marvel in diesem Jahr einen Meilenstein gefeiert und mit Infinity War ein Finale (jaja, das „richtige“ Finale kommt nächstes Jahr) der Extraklasse abgeliefert.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich die abstruse Eigenschaft habe, dass ich Sequels fast immer besser finde, als die eigentlichen Hauptfilme – und Infinity War ist quasi das Sequel aller Sequels.
Jeder bisherige Marvel-Film spielt hier mit rein und (fast) jeder MCU Charakter findet hier seine kurze Glanzstunde.
Ein Spannungsbogen, der von Anfang bis zur Post-Credit-Scene reicht, sorgt dafür, dass man nach dem Film erstmal in eine Tüte atmen musste.
Als Fan der Comics und der Filme war und bin ich hellauf begeistert und freue mich auf Endgame!

 

 

3. Three Billboards Outside Ebbing, Missuri

Wie Wind River kam er eigentlich bereits 2017 raus, feierte jedoch seinen Deutschlandstart im Januar 2018. Dieser Film war für mich eine unfassbare Überraschung. 
Ich durfte ihn damals in der OV Sneak sehen und wusste nur dunkel, dass der ganz gut sein sollte – was noch eine ziemliche Untertreibung war.
Hier überzeugt einfach alles. Der Cast explodiert förmlich vor Talenten, die Handlung ist so gut und unvorhersehbar, dass man vom Ende absolut überrascht wird und und und.
Three Billboards ist einfach nur ein Meisterwerk und ich bin froh, dass ich ihn auf der großen Leinwand sehen durfte.

 

2. Spider-Man: Into the Spider-Verse

Das Comic-Event des Jahres. Und nein, ich rede nicht von Infinity War.
Sony hat trotz des Fehlgriffs Venom bewiesen, dass man Spider-Man eben doch nicht nur gut, sondern perfekt kann.
In diesem Animationsfilm kommen nicht nur Kinder, sondern vorallem ihre Erzeuger auf ihre Kosten.
Ich möchte gar nicht zu viel des Lobes verlieren, da ich sonst nur direkt wieder in’s Kino laufen würde.
Into the Spider-Verse ist ein lebendig gewordenes Comic. Jede Szene fühlt sich an wie ein Comic-Panel. Der Film trieft beinahe vor Popkultur- und Meme-Anspielungen und die Spider-Charaktere sind so unfassbar gut dargestellt, dass man sich für fast jeden einen eigenen Film wünscht.
Easter-Eggs gibt’s ebenfalls, wie Sand am Meer.
Into the Spider-Verse ist nicht nur die Comicverfilmung des Jahres, sondern der beste Spider-Man Film aller Zeiten und ich freue mich tierisch, dass bereits weitere Filme geplant sind. Für jeden Spidey-Fan ein absolutes Muss!

 

1. A Star is born

Auch wenn mir hier einige Fans widersprechen werden: A Star is born ist mein Film des Jahres.
Zu Beginn dachte ich, ich bekomme hier eine 0815 Schnulze mit Gesangseinlagen geliefert und sah mich schließlich einer Art Kritik der Musikbranche entgegen, bei der man mitfiebert.
Nicht nur zeig Lady Gaga, dass sie schauspielern kann – Bradley Cooper feiert sein Regie-Debut und zeigt, dass er es auch musikalisch auf dem Kasten hat.
Sämtliche Live-Auftritte im Film wurden auf echten Festivals und Konzerten aufgenommen – was man mMn spürt. Die Kamera-Führung bei diesen Auftritten ist einfach nur abgöttisch und lässt den Zuschauer vergessen, dass er hier grade vor dem Bildschirm/der Leinwand sitzt und lässt ihn denken, dass man grade selbst dort mit auf der Bühne steht.
Ich wusste vorher nicht, wie sehr ich diesen Film lieben würde, aber er hat alles.
Gebt dem Film eine Chance.

Kai

 

Ich hab mir bei meiner Liste gedacht, dass ich keine Top 10 oder Flop 10 Liste machen will, sondern mir die 10 Filme rausnehme, die meines Erachtens das Jahr 2018 am besten beschreiben können. Dementsprechend steht dieser Beitrag unter dem Aspekt „Welche Trends haben wir 2018 gesehen?“

 

Annihilation

Fangen wir bei einem Film an, der dieses Jahr nicht in den Kinos angelaufen ist, zumindest nicht ausserhalb der USA. In den USA kam der Film am 23. Februar in die Kinos und einige Woche später war der Film in Deutschland bereits auf Netflix zu sehen. Netflix versuchte in diesem Jahr sein Portfolio stark zu expandieren, auch gerade was Exklusivrechte auf Filme geht, die im Kino vermutlich keinen Erfolg gehabt hätten.

Nachdem im vergangenen Jahr Blade Runner 2049 zwar viele gute Kritiken erhalten und trotzdem keinen Erfolg an den Kinokassen hatte, hatte dies einen starken Einfluß auf viele danach kommende Genre-Filme wie Annihilation, Extinction oder The Cloverfield Paradox. Alle diese Filme wurden produziert mit einem Kino-Release im Hinterkopf, doch irgendwann bekamen die Studiobosse kalte Füsse und verscherbelten die Veröffentlichungsrechte an Netflix. Bei The Cloverfield Paradox war es sogar noch krasser, denn da wurde der Film quasi über Nacht veröffentlicht. Man wusste sogar nicht mal, dass der Film überhaupt gedreht wurde, bis am Abend des Superbowl ein sehr teurer Werbespot gezeigt wurde und der Film direkt nach dem Spiel auf Netflix abrufbar war.

Annihilation an sich war ein interessanter Science-Fiction-Film, der in den Hauptrollen Natalie Portman und Tessa Thompson hatte und eine fast ausschliesslich weibliche Sondereinsatzgruppe zeigte, das sich durch ein ausserirdisches Sperrgebiet kämpft. Ein spannender und stellenweise auch mit starken Horror-Elementen ausgestatteter Film, der durch den Release auf Netflix durchaus ein anderes Seh-Erlebnis erhalten hat, als man es wohl im Kino gehabt hätte.

 

Black Panther

Man kann es wohl so sagen. Black Panther war ein wichtiger Film für die Filmbranche. Zeigte Wonder Woman vor 2 Jahren, dass weibliche Superhelden entgegen der Meinungen vieler weisser , alter Männer in diversen Executive-Positionen doch für grosse Erfolge sorgen kann, so zeigte Black Panther eine ähnliche Aussage für ein Ensemble, das fast komplett mit farbigen Schauspielern besetzt wurde. Es sagt schon etwas aus, dass der Kampfspruch „Wakanda Forever“ in den Monaten nach Black Panther bei den Oscars gerufen wurde, bei Tennis-Turnieren, oder bei Fussball-Spielen. Und dementsprechend war es auch nicht verwunderlich, dass Black Panther ebenfalls abgeräumt hat an den Kinokassen. Mehr als 1,3 Milliarden Dollar wurden weltweit eingespielt. 

 

Avengers: Infinity War

Und nur zwei Monate später war Wakanda erneut im Kino zu sehen. Allerdings in einem anderen Kontext. Denn Wakanda war der Ort, an dem die Handlung der letzten 10 Jahre des Marvel Cinematic Universe in einem spektakulären Kampf kulminierte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass überhaupt jemand freiwillig in einen Film gehen konnte, ohne vorher mindestens einen der knapp 20 Filme gesehen zu haben, die Marvel Studios seit 2008 veröffentlicht hatte. Saudi-Arabien erlaubte erst kurz vor Mai die Eröffnung von Kinos, denn die waren seit mehreren Jahrzehnten dort verboten gewesen. Und während Black Panther anfangs in den ersten Tagen gezeigt wurde, zeigte man dann sofort Infinity War. Ich glaube, dass viele Saudis sich fragen mussten, was man bisher so alles verpasst hatte. 

Kein Film hatte einen solchen Hype erzeugt und kein Film behielt diesen Hype auch noch nach dem Release. Theoretisch hatte Star Wars – The Last Jedi eine ähnliche Situation gehabt ein halbes Jahr zuvor. Beide Filme endeten mit einem starken Cliffhanger. Aber während man beim Star Wars Franchise durchaus schon eine Marktsättigung spürt (mehr dazu später), war das Ende von Infinity War so offen, dass viele Fans auch noch Monate nach Veröffentlichung über die Fortsetzung spekulieren. Selbst der Titel der Fortsetzung war Bestandteil von diversen Verschwörungstheorien über den weiteren Verlauf der Reihe, bis dieser Anfang Dezember im ersten Teaser Trailer als Avengers: Endgame enthüllt wurde. 

Dementsprechend war Avengers: Infinity War nach 10 Jahren Marvel Studios nicht nur ein Geschenk für die vielen Fans, sondern auch ein klarer Meilenstein in der Filmgeschichte. Filme mit offenen Enden sind normalerweise nicht gerne gesehen. Aber meines Erachtens ist Infinity War das „Imperium Schlägt Zurück“ unserer Generation. 

 

Mission Impossible: Fallout

Mittlerweile ist die Agentenreihe bei der sechsten unmöglichen Mission angekommen. Eigentlich ein gut gemachter Actionfilm mit atemberaubenden Verfolgungsjagden und harten Kämpfen. Und irgendwann in der Mitte des Films ist bei mir eine Erkenntnis gekommen. Ich fand den Film stellenweise so mitreissend wie Infinity War in den Actionszenen. Aber während ich bei diesen Szenen mich gefragt habe, wie die Charaktere aus diesen Situationen herauskommen, hatte ich bei Fallout nur einen Gedanken: Wie kommt Tom Cruise aus dieser Situation heraus. Ich hatte wirklich in den meisten Szenen eher Angst um den Schauspieler als um den Charakter. Cruise fährt mit hoher Geschwindigkeit Motorrad, hängt unterhalb von Hubschraubern, fliegt diese sogar selbst und macht auch noch dutzende HALO-Jumps. Und das alles selbst und ohne Stuntman. Ein Robert Downey Jr. springt vllt. ein wenig vor dem Green Screen herum und befindet sich in einer perfekt choreografierten Szene. Bei Tom Cruise kam es vor, dass er einen Sprung von einem Haus zum nächsten so versemmelte, dass er sich das Bein brach und der Film kurze Zeit in eine Zwangspause gehen musste. Dementsprechend befindet sich dieser Film auch in meiner kleinen Liste.

 

Venom

Eigentlich sollte dieser Film nicht zu den besten des Jahres gehören. Doch zum aktuellen Zeitpunkt (Mitte Dezember 2015) ist Venom unter den Top 10 Filmen des Jahres gelandet. Was ich und viele andere so nicht ganz erwartet hätten. Denn eigentlich ist der Film ein Film, der eigentlich eher in die Sam Raimi-Spider-Man-Ära passen würde als in die aktuelle Marvel-Ära. Im Vorfeld des Release wurde immer wieder spekuliert, ob der Film Teil des MCU sein sollte oder nicht. Und auch nach der Veröffentlichung ist die Tür in Richtung MCU immer noch offen, so dass ein Tom Holland durchaus irgendwann auch mal gegen Venom antreten könnte. Dabei ist der erste Teil des Films zwar noch einigermassen einschläfernd, aber sobald der Venom-Symbiot sich mit Eddie Brock vereint hatte, sieht man förmlich wie Tom Hardy es geniesst diesen Charakter zu spielen. Unterm Strich ist der Film durchschnittliche Superheldenkost, die niemals an den MCU-Standard herankommt, aber doch Lust auf mehr macht… und Cletus Kasady steht da schon in den Startlöchern. Was den Film aber erwähnenswert macht, ist der massive Erfolg im internationalen Bereich, insbesondere in China. Ein Großteil des B-Plots spielt in China und wurde zusätzlich auch von Tencent Films produziert. Fans aktueller Videospiele hören Tencent heutzutage immer häufiger, denn dieses Multi-Milliarden-Dollar-Konsortium hat unter anderem grosse Aktienanteile an Epic Games oder Ubisoft. Und nicht nur Venom war ein erfolgreicher West-Film, der mit chinesischem Einfluss Erfolg in Asien hatte. Der komplette dritte Akt in Mission Impossible: Fallout  spielt in China, The Meg spielte am Mariannengraben und Skyscraper im höchsten Wolkenkratzer der Welt, der in Hong Kong gebaut wird. Diese Filme hatten einen starken asiatischen Hintergrund und dementsprechend sind diese Filme auch besonders gut an den chinesischen Kassen gewesen. 

 

Solo

Ja. Was soll man zu dem Film sagen. Eigentlich stand der Film schon von Beginn an unter keinem guten Stern. Kurz nach Beginn des Filmdrehs gab es Gerüchte darüber, dass einige Schauspieler extra Schauspielunterricht bekommen haben sollen und dass die beiden Regisseure etwas unkonventionell agieren würden. Kurz darauf platzte die Bombe, die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller wurden von Lucasfilm Chefin Kathleen Kennedy gefeuert und durch Ron Howard ersetzt. Lord und Miller sollen mit ihren Methoden angeeckt haben bei den Produzenten und dem Autor des Films Lawrence Kasdan und letztendlich durch einen „sicheren“ Regisseur ersetzt. Wenn man einen Oscar-prämierten Regisseur so nennen darf. Lord und Miller haben vorher Filme wie 21/22 Jump Street oder den Lego Movie erfolgreich verfilmt und dementsprechend wäre es interessant gewesen, wie die 100% Version der ursprünlichen Regisseure gewesen wäre… insbesondere wenn man bedenkt, dass beide auch noch einen der besten Superheldenfilme des Jahres produziert haben: Spider-Man: Into the Spider-Verse (aber auch hier nachher mehr). Es sollen im fertigen Endprodukt nur 30% ihres Materials verwertet worden sein, aber ich denke im Gegensatz zum DC-Universum schreit leider niemand nach einem Lord/Miller-Cut von Solo. Insbesondere, wenn man weiss, dass beide für einen weiteren Film in dieser Retrospektive verantwortlich sind, denn beide produzierten im Verlaufe des Jahres Spider-Man: Into the Spider-Verse. 

Das fertige Endergebnis des Filmes ist sehr widersprüchlich. Einige Szenen lassen erahnen, dass die ursprüngliche Version vielleicht einen selbstironischen Touch gehabt hätte. Letztendlich gibt es vielleicht zwei-drei Szenen, die an alte Star Wars-Actionszenen erinnerten (insbesondere auch musikalisch), aber im Gegensatz zu den Prequels hatte der Film eine Sache nicht geschafft. Ich hatte ehrlich gesagt, nachdem ich aus dem Film herausgegangen bin, keine Lust gehabt, mir den Film direkt danach nochmal anzuschauen. Und dabei hab ich bislang alle Star Wars Filme immer mindestens einmal im Kino gesehen und danach meist ein zweites oder sogar drittes Mal. Die einzige Szene, die mich im Kino wirklich vom Hocker gestossen hat, kam daher auch viel zu spät im Film: Nämlich die Rückkehr von Darth Maul auf die Kinoleinwand. Während Marvel seit Jahren ein deutliches Problem hat, Dinge, die ausserhalb der Kinoreihe passieren, in den Filmen zu behandeln oder auch nur zu erwähnen, packt Star Wars die große Canon-Keule aus und zeigt Darth Maul, der in Clone Wars wiederbelebt wurde, als Chef einer intergalaktischen Verbrecherorganisation zwischen den Klonkriegen und dem Aufkommen der Rebellion. Offensichtlicher kann man nicht zeigen, dass man noch viel vorhatte… bis der Film massivst an den Kinokassen gefloppt ist. Viele Fans schreiten danach nach einem Re-Match zwischen Obi-Wan Kenobi und Darth Maul, aber derzeit scheint sich Star Wars auf den letzten Film der Skywalker-Reihe zu konzentrieren. Denn nach dem großen, wenn auch bitter nachschmeckendem Erfolg von The Last Jedi hat sich das Fandom etwas gedreht und man kann durchaus von einem Franchise Fatigue reden, der im Moment bei Star Wars passiert. Dementsprechend wird es sehr interessant werden, wenn in Kürze der erste Trailer zu Episode IX erscheinen wird. 

 

 

Ant-Man and the Wasp

Auch dieser Film landet in dieser Liste aus persönlichen Gründen. Wie schon in meinem Review damals erwähnt, habe ich den Film am Ende meiner Reise nach San Francisco geschaut. Und viele der Drehorte hatte ich erst einige Tage vorher direkt gesehen. Insbesondere beim Finale saß ich dann in einem sehr komfortablen Sitz in einem IMAX Kino und dachte mir: „EY! Ich hab gestern genau an dieser verdammten Stelle zwei Stunden in der bitteren Kälte bei den Feiern zum vierten Juli gestanden.“ Tolles Erlebnis 🙂

 

Deadpool 2

Im Verlauf des Jahres 2018 haben einige Themen Hollywood durchgeschüttelt. Eines davon waren die Enthüllungen über diverse Personen und ihre abscheulichen Taten hinter der Kamera (siehe #MeToo und #TimesUp), ein anderes Thema war eher wirtschaftlicher Natur: Der Fox-Disney-Deal.  Ende 2017 kündigten Fox und Disney an, über eine Übernahme von Fox zu verhandeln. Dies befeuerte unter anderem die Fantasien diverser Marvel Fans, denn nie zuvor war die Vereinigung der X-Men und Fantastischen Vier mit dem normalen MCU in so greifbarer Nähe gewesen. Und dies zeigte sich dann auch bei Deadpool 2. Dieser hatte nicht nur Anspielungen auf das MCU, sondern auch von Disney-Seiten her, scheint die Zukunft Deadpools einigermassen gesichert zu sein. Der Film war, wie Teil 1 schon, ein grosser Erfolg für Fox, auch gerade weil der Film mit einem R-Rating ausgestattet wurde. Dementsprechend ist das Experiment von Fox gegen Ende des Jahres auf den ersten Blick widersprüchlich, auf den zweiten Blick aber offensichtlich. Eine PG-13 Variante von Deadpool 2 wurde neu geschnitten mit neuen Szenen und neuer Rahmenhandlung und soll für 12 Tage dem jugendlichen Publikum gezeigt werden. Dies kann man durchaus als Versuch interpretieren, ob der Deadpool Film, der eigentlich für ein erwachsenes Publikum ausgelegt wurde, auch bei Jugendlichen ankommen kann, wenn man ihn ein wenig zähmt. Disney ist bekannt dafür, dass deren Filme und Serien familienfreundlich sein sollen. Wenn ein relativ zahmer Deadpool gut funktionieren und beim Publikum ankommen sollte, könnte dies durchaus ein Zeichnen für Disney sein, den Charakter ohne große Änderungen ins MCU zu übernehmen. Dementsprechend wird es also spannend werden, wie die Fox-Marvel-Abteilung letztendlich bei Disney ankommen wird.

 

 

Spider-Man: Into the Spiderverse

Dieser Film ist jetzt schon ein Meisterwerk des Animationsfilms. Was Sony hier abfeuert ist schlicht und einfach genial und kann durchaus fast schon als bester Spider-Man-Film aller Zeiten angesehen werden. Wenn nicht sogar auch als bester Animationsfilm. Der Film hat mehrere Stellen, die einem die Augen wässrig machen, während andere Szenen mir fast einen brutalen Lachflash gegeben haben. Eigentlich war das auch kein richtiger Film gewesen, sondern im Prinzip ein Comicbuch, das sich quasi vor meinen Augen selbst erzählt und vorliest. Ich freu mich jetzt schon auf die bereits angekündigten Fortsetzungen und Spin-Offs.

 

Bumblebee

Kurz vor Weihnachten kamen direkt auf einmal drei dicke Hammer in die Kinos: Disney’s Mary Poppins Returns, Warner’s Aquaman und Paramounts’ Bumblebee. Nach bisher 5 veröffentlichten Transformers Filmen unter der Regie von Michael Bay probierte Paramount das Unmögliche: Ein Prequel-Spin-Off in der chaotischen Timeline des Roboter-Franchises. Eigentlich sollte so ein Film nicht funktionieren. Aber schon die ersten Trailer zeigten eine Rückbesinnung auf alte Tugenden. Neben transformierenden VW-Käfern und F16-Jets konnte man eindeutig die Original-Schemen der Transformers aus der legendären Zeichentrickserie erahnen: Die G1 lebt wieder. Langsam baute sich sowas wie ein erster Hype auf, der sich noch verstärkte, als erste Kritiken veröffentlicht wurden und der Rotten Tomatoes Pegel nahe an der 100% Marke hing. 

 

Ich selbst hatte nach der x-ten Materialschlacht der Bay-Ära so etwas wie Franchise-Müdigkeit bekommen. Denn erst vor kurzem habe ich mir zum ersten Mal Transformers V – The Last Knight angeschaut, mehr als 2 Jahre nach dem Kinorelease. Dabei war ich in den 80er Jahren ein grosser Fan der G1-Zeichentrickserie. Dementsprechend war ich direkt im Kino gewesen, als 2007 der erste Live Action Transformers Film in die Kinos gekommen war. Ich fand ihn spannend und interessant, aber er liess einen fahlen Beigeschmack zurück. Charaktere waren fast schon Karikaturen, Nebencharaktere werden kurz eingeführt mit Hinweisen auf ihre Vergangenheit, die dann aber niemals für das Publikum belohnt werden oder überhaupt nicht mehr im Film vorkommen. Das Ganze bläht die Filme massivst auf, so dass die Runtime schnell die 3 Stunden Marke erreicht. Und die Hintergrund-Geschichte des Autobot-Decepticon-Kriegs ist mittlerweile voller chaotischer Einzelgeschichten und alternativen Geschichtsauslegungen, dass man keinen Überblick mehr haben kann. Roboter, die im Dinosaurier-Zeitalter die Erde besucht haben, mit König Artus und Merlin kämpfen, Megatron, der 1896 im ewigen Eis gefunden wird, Bumblebee, der im zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten gegen Nazi-Deutschland kämpft, Buzz Aldrin und Neil Armstrong, die 1969 den Mond nach Transformer-Resten absuchen und geheime Witwicky-Bündnisse… was passt da noch zueinander. Die Erwartungen an Bumblebee sind dementsprechend relativ niedrig…

 

 

Doch bereits die ersten 5 Minuten des Films zauberten mir ein massives Grinsen aufs Gesicht. Nicht nur, dass man zum ersten Mal den grossen Krieg auf Cybertron sieht, sondern auch noch Optimus Prime, Soundwave, Shockwave oder Starscream in ihrer glorreichen G1-Form. Leider waren diese 5 Minuten schnell vorbei, aber sie machten Lust auf mehr. Denn der Film ist nicht nur eine Hommage an alte G1-Comics, sondern auch auf die 80er Jahre und deren Filme und Serien. Bumblebee fühlt sich an wie ein Coming-of-Age-Film an, in der die Hauptdarstellerin Hailee Steinfeld deutlich im Zentrum steht. Sobald Bumblebee aber in ihr Leben tritt, wird der Film stellenweise zu einer Art Neu-Interpretation von E.T. oder Alf (der hier des öfteren angesprochen und gezeigt wird). Aber auch der Soundtrack ist voller 80er Jahre-Klassiker von Tears for Fears, Rick Astley, a-ha oder den Smiths. Selbst gewisse Klassiker aus der Transformers-Geschichte kann man kurzzeitig hören. Ich bin schon am überlegen, ob dieser Soundtrack eigentlich schon dem Guardians of the Galaxy Soundtrack Konkurrenz macht.

 

Ansonsten macht der Film viele Sachen richtig. Hailee Steinfeld’s Charlie ist wesentlich sympathischer als es Sam Witwicky oder Mark Wahlberg’s Charakter in den neueren Filmen gewesen waren. Der Film beschränkt sich dabei auf ein Minimum an Nebencharakteren und hat einen einfachen Plot ohne Dutzende Umwege oder Zufallsmomente wie in den bisherigen Filmen. 

 

Während ich im Film gesessen habe und mir den Film angeschaut, ist mir aber auch was anderes aufgefallen. Zum ersten Mal seit langer Zeit im Transformers-Franchise wusste ich zu jedem Zeitpunkt, was im Film passiert. In den Michael Bay Filmen passieren meistens mehrere Handlungsstränge parallel, die sehr schnell untereinander wechseln und man schnell die Übersicht verloren hat. Dabei gibt es auch sehr schnelle Schnitte und fühlbare Kamerawechsel (insbesondere in den Blu-Ray-Fassungen, in denen man den Wechsel von normaler Digitalkamera zum IMAX-Format fast schon im Millisekunden-Takt schneidet). Dementsprechend habe ich mich immer bei den früheren Transformers-Filmen auch immer etwas überfordert gefühlt. Und bei diesen schnellen Schnitten hat man dann auch immer die Übersicht verloren, wer denn gerade wo kämpft, denn man konnte bei den schnellen Schnitten und Kamerawechseln nie so gut erkennen, wer denn da gerade gegen wen kämpft. Metallische Schrottberge, die aufeinander einprügeln. Nicht so bei Bumblebee. Hier weiss man genau, wer wer ist (allein auch schon durch leicht abgrenzbare Farben untereinander) und wo sich die Kämpfer denn gerade befinden. 

 

Und als der Film dann zu Ende war, hatte ich ehrlich gesagt wieder Lust nach mehr. Einige Fragen sind durchaus offen geblieben, denn zwischen Bumblebee und dem ersten Transformers Film scheint noch einiges zu passieren. Deshalb nehme ich Bumblebee als letzten Vertreter des Kinojahres 2018 als Kontrastmodell zu dem Star Wars Franchise. Denn das Transformers-Franchise stand bei mir seit einiger Zeit als Parade-Beispiel für Franchise-Fatigue. Mit Bumblebee hat das Transformers-Franchise mir wieder Lust auf mehr gemacht, sei es jetzt als möglichen Cybertron-Kriegsfilm oder Bumblebee 2. Ich freu mich wieder auf kommende Transformers-Filme… wenn denn nun weitere kommen sollten.

 

Honorable Mention:

 

Black Mirror: Bandersnatch

Eigentlich wollte ich meine Liste mit diesen 10 Filmen so belassen, doch da Netflix noch zum Abschied des Jahres noch ein kleines Rest-Feuerwerk abgefeuert hat mit Bird Box und der interaktiven Episode Bandersnatch der Anthologie-Serie Black Mirror, habe ich mir gedacht, dass ich zumindest noch Bandersnatch als Honorable Mention in die Liste mit rein nehme. Dabei ist die Prämisse recht einfach. Netflix probiert hier ein “Choose-Your-Adventure”-Experiment mit einer Live-Action-Serie aus. Prinzipiell gesehen ist die Folge eine Art Adventure, wie man sie von der ehemaligen (und vor kurzem geschlossenen) Spieleschmiede Telltale Games oder von Spielen wie Life is Strange, Until Dawn oder Detroit: Becoming Human kennt. Dabei beginnt alles in einem gemeinsamen Szenario und immer wieder kommen Entscheidungsfragen auf, die man innerhalb kurzer Zeit beantworten muss. Anfangs sind die Entscheidungen relativ klein, wenn man für den Hauptcharakter entscheidet, welche Frühstücksflocken man essen will oder welche Musikkassette man auf dem Weg zur Arbeit hören will. Doch mit dem Verlauf des Films werden die Entscheidungen kritischer und man landet in erzählerischen Sackgassen, um dann wieder zu einer früheren Entscheidung zurückzuspringen. Dabei durchbricht das Thema oftmals sogar die vierte Wand und erlaubt dabei auch sehr selbst-ironische Subplots (je nachdem welche Storyline man gewählt hat). Letztendlich hat meine persönliche Folge Bandersnatch nach ca. 60-90 Minuten geendet (ich bin zum Schluss noch mehrfach durch verschiedene Enden gesprungen, bis dann ein endgültig finales Ende kam, bei dem ich nicht mehr zurückspringen konnte). Ein interessantes Experiment, das Netflix da zusammengebastelt hat, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass Netflix bis zum Schluss mit Telltale zusammengearbeitet hat, bevor die Spieleschmiede vor einigen Monaten schliessen musste (darunter: Minecraft Story Mode und ein Spiel zu Stranger Things). 

FMV-Entscheidungsspiele (Full Motion Video) gab es seit den 80er Jahren immer wieder. Dragon’s Lair zeigte in den 80er Jahren ein interaktives Zeichentrick-Abenteuer, Wing Commander III und IV zum Beispiel verbindeten eingespielte Filmchen zusammen mit einer Raumkampfsimulation in den 90ern. Neuere Entscheidungsspiele kommen meistens ohne FMV aus, die Handlung wird in einer Grafik-Engine animiert (entweder hand-animiert wie bei Telltale oder via Motion-Caption bei Spielen wie Until Dawn oder Detroit). Dementsprechend ist daher interessant, dass die Netflix Oberfläche solche Entscheidungsbäume nativ unterstützt und die Entscheidungen im Film ohne sichtbare Schnitte auskommen und nahtlos ineinander übergehen. Aber macht euch bislang noch keine Hoffnungen auf eine Serienstaffel nach diesem Motto. Mehrere Quellen berichten davon, dass Bandersnatch mehr als 300 Minuten alternatives Filmmaterial enthält. Dementsprechend hat dann auch der Dreh gedauert aufgrund der vielen alternativen Szenen. 

Aber… wenn man sich das Ganze etwas überlegt, kommen mir schon einige Ideen. Viele Filme werden heutzutage via Komitee entschieden. Dementsprechend könnte ich mir irgendwann mal vorstellen, dass alternative Schnittfassungen von Filmen wie Avengers: Infinity War oder Rogue One über eine solche Schnittstelle via Netflix oder andere Streaming Plattformen angeboten werden könnten. 

 

 

Daniel

Nummer 1:

Bohemian Rhapsody

Als Die-Hard-Queen-Fan löste allein die Ankündigung eines Biopics über die wohl größte Rock-Band aller Zeiten eine wohlige Gänsehaut bei mir aus. Und ich wurde nicht enttäuscht. Klar,hier und da ein bisschen Kitsch und der allgegenwärtige Glamour-Flair der Produktion erscheint ein bisschen too much…aber grade DAS passt so unglaublich gut zur Band! Meine persönlichen Kiefer-Klapp-Momente sind allerdings die „Live-Auftritte“. Allen voran das fast vollständige Live-Aid-Set, welches bis aufs kleinste Detail dem Original nachempfunden ist. Jede Geste und jegliches Minenspiel vom „Great Pretender“ Mercury passt 1:1 zum Original. Rami Malek ist als Freddie Mercury einfach eine Offenbarung!

Von mir 9 von 10 Galileoooos!

 

Nummer 2:

Three Billboards Outside Ebbing,Missouri

Bevor jetzt irgendjemand sagt:“Der ist aber von 2017!!!11!!“…Ja, ist richtig. Kam aber erst im Januar 2018 nach Deutschland.Also,psst!

Was mich an diesem Film absolut aus den Latschen gehauen hat, war die schauspielerische Leistung fast aller Beteiligten. Allen voran Frances McDormand und Sam Rockwell, die beide völlig zurecht einen Oscar für ihre Rollen abstauben konnten. McDormand, die das absolute Gegenteil der Botox-Barbies und Size-Zero-Models Hollywoods darstellt, nimmt man ihre Rolle einfach ab. Jede kodderige Bemerkung und jeder emotionale Ausbruch scheint ein Spiegel ihrer Selbst zu sein. Rockwell, der für mich spätestens seit „Moon“ und frühestens seit „Confessions of a Dangerous Mind“ einer der ganz Großen Charakter-Darsteller Hollywoods ist, ist einfach eine Wucht. Für ihn gilt das gleiche wie für McDormand: Jede rassistische Bemerkung und der breite Südstaaten-Slang passen einfach zum Bild des Kleinstadt-Redneck-Cops aus der tiesten Provinz der United States of Awesome. Überdies ist Three Billboards einfach großartig erzählt und klasse fotografiert.

10 von 10 Schautafeln für dieses Meisterstück.

 

Lukas

 

Meine Lieblingsfilme 2018: 

Auch wenn es dieses Jahr viele tolle Filme gab, blieben bei mir eher die Blockbuster hängen. Und auch da haben es tolle Filme wie Black Panther, Ant-Man and the Wasp und Solo gab, die mir alle ausgezeichnet gefallen haben, blieben besonders diese drei hängen:

 

Ready Player One

-tolle easter eggs

-Sah toll aus

-Schöne Story

-Tolle charaktere

-und so viel Flair

-Tausend tolle wow momente

 

 

Avengers: Infinity War

-Episch

-Tolle charaktere die wir alle so lieben

-Fantastische action

-Und so viel mehr

 

Mission Impossible 6

-Tom Cruise in Bestform

-Wahnsinnig beeindruckende, handgemachte Action

-Immer gute Witze

-Simon Pegg immer noch fantastisch

– gute Geschichte

 

Matze

 

10. Deadpool 2

Entfesselt, man sich noch mehr getraut und politisch unkorrekt. Klasse! Reynolds hat hier seine Paraderolle gefunden und lebt Deadpool so richtig. Das merkt man und es macht enorm Laune diese Filme zu gucken.

 

9. Ready Player One

Voller Easter Eggs, toller Soundtrack und optisch Wahnsinn. Mit jedem erneuten Ansehen entdeckt man neue Dinge.

 

8. Bohemian Rapsody

Exzellentes Biopic, epochales Finale.

 

7. Three Billboards outside Ebbing Misouri

Pechschwarze Drama-Komödie, mit einem genialen Sam Rockwell.

 

6. Mission Impossible Fallout

Kurz, der beste Actionfilm der letzten 5 Jahre.

 

5. Suspiria

Eigenständiges und quirliges Remake eines All Time Klassikers.

 

4. Shape of Water

Märchenhaft, kontrovers (Sex, Amphibie – Mensch) und liebevoll.

3. Aquaman

Der etwas andere Superheld.

 

2. Avengers 3

149 min pures Eventkino. Episch.

 

Film des Jahres:

 

1. Hereditary

Definiert das aktuelle Horrorkino neu und besticht durch tolle Atmosphäre und geniale Darsteller. Der Film drückt in die Magengegend und lässt einen auch nach dem Ansehen tagelang nicht los. Für mich nicht nur Horrorhighlight des Jahres, sondern auch eine Hoffnung, das andere Filmemacher darauf aufmerksam werden, dass es auch ohne billige Jumpscres gehen kann.

 

Bestes Heimkinoerlebnis: Mandy.

Purer Wahnsinn, satanischer Soundtrack und ein verzerrter Trip durch den Verstand. Genial!

 

    

Gut aber nicht Top 10:

Sicario 2, Ant-Man 2, Black Panther, Jurassic World 2, Bad Times at the El Royale, A Star is Born, Halloween, Ghostland, Ghost Stories, Operation Overlord, Venom, uvm.

Zu den Flops gehören dieses Jahr leider auch „phantastische Tierwesen“, der mich überhaupt nicht geflasht hat. Man hat zu viel gewollt, aber irgendwie ist diese „Magie“ der Harry Potter Teile überhaupt nicht da.

 

Vielen Dank! 

 

Das soll es von unserer Seite gewesen sein. Wir wünschen Euch allen ein tolles und vor allem möglichst nerdiges 2019. Es stehen so viele Highlights an. Dieses Jahr wird vor allem im Zeichen von „Marvel“ und „Star Wars“ stehen. Ansonsten möchten wir uns bei Euch bedanken, nur wegen Euch machen wir das hier. Ihr seid die Besten!

Wir lesen uns!

 

 

Euer MyMultiverse Team!