Die Serienadaption der Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ wird in diesem Jahr ihr Ende finden und offenbart dadurch im Prinzip das Finale, bevor die letzten beiden Bücher von Martin erschienen sind.

Verständlicherweise, hat der Autor darüber, wie er selbst sagt, „gemischte Gefühle„.

Die Entertainment Weekly hat sich mit Martin zusammengesetzt und über das Ende der Serie gesprochen.

Es war ein unglaubliches Abenteuer und fast alles davon war großartig. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass ich die Bücher bereits fertig gestellt hätte, bevor die Serie sie einholen konnten. Ich hatte das niemals erwartet,“ verriet er.

Vor 23 Jahren erschien das erste Buch und seit 8 Jahren kämpft der nun 70 Jährige damit, das sechste und vorletzte Buch der Reihe zu fertigen (die ursprünglichen 5 Bücher wurden später auf 10 Bücher aufgeteilt) und in der Tat gibt es für das Buch mit dem Titel „Winds of Winter“ noch kein offizielles Erscheinungsdatum. Der Titel des letzten Buches soll dann „A Dream of Spring“ sein.

Die Bücher „endeten“ 2011 mit „A Dance With Dragons“ und dem Cliffhanger, dass Jon Schnee ermordet wurde .

Seitdem kann man nur darüber spekulieren, wie nah die Handlung der Serie eigentlich an dem dran ist, was in Martins zukünftigen Büchern zu finden sein wird.
Vor Jahren verriert Martin den Showrunnern der Serie David Benioff und Dan Weiss, was er grob für das Ende der Saga geplant hatte, jedoch wurden bereits vor dem „Aufholen“ der Bücher einige große Änderungen zu diesen  vorgenommen – wie der Dorne-Plot, Ramsay, der eine Fake-Arya heiratet und vieles mehr.

Ursprünglich steuerte Martin ein Drehbuch pro Staffel bei, hörte damit jedoch später auf.
Nach Staffel 4 traf George die Entscheidung, sich den Büchern zu widmen,“ verriert Weiss.
Weiss erklärt auch, dass es für Martin schwerer wurde, die Bücher und Serie getrennt voneinander zu halten und beschreibt es so: „Es war fast so, als wäre er in einem verrückten Science-Fiction Film, in dem er versucht zwei ähnliche, aber doch verschiedene Universen in seinem Kopf zu behalten.

 

Wir wissen, dass Martin den Showrunnern einige wichtige Eckpunkte für die Serie gab – dazu gehörten Hodors Hintergrundgeschichte, das Schicksal von Prinzessin Shireen und vermutlich auch die Herkunft von Jon Schnee – der Rest von Martins Idee bleibt noch geheim, denn das wünschten sich Martin und die Schöpfer der Serie selbst.

Die Befürchtung war ursprünglich, dass die Bücher die Show spoilern würden – was zum Glück zum Großteil nicht geschah,“ verriet Benioff.
Nun, da die Show die Bücher eingeholt hat, wirkt es so, als könnte die Show die Bücher für einige Menschen ruinieren.  Also sprachen wir mit George darüber, dass wir den Zuschauern nicht verraten wollen, was eigentlich die Unterschiede sind. Damit können die Leute die Bücher, wenn sie rauskommen, als etwas neues erfahren.

 

Benioff merkte jedoch auch an, dass sie sich nicht mal sicher über Martins zukünftige Handlung seien, da er wohl sehr viel beim Schreiben selbst entwickelt und umwirft.

Was jedoch die meisten überraschen wird, sollte die Tatsache sein, dass Martin selbst über vom Ende der Serie noch keine Ahnung hat.
Ich habe die Skripts der letzten Staffel nicht gelesen und ich konnte das Set nicht besuchen, da ich an Winds arbeitete. Ich weiß von ein paar Dingen. Aber es gibt da so viele Nebencharaktere, deren Handlungen sie [die Showrunner] sich selbst ausgedacht haben. Natürlich haben sie mich bereits vor Jahren überholt, also werden da wichtige Unterschiede sein,“ verriet Martin.

 

Martin selbst wurde angeboten, einen Gastauftritt in der Serie abzuhalten, was er jedoch ablehnte: „Ich dachte nicht, dass ich nur für einen Cameo-Auftritt nach Belfast zurückreisen sollte„.

 

Martin wird also wie wir alle das Ende der Show im Fernsehen abwarten müssen, während er „nebenbei“ selbst an seinem Ende für sein Fantasy Epos arbeiten wird
Es ist für viele Leute das Ende. Es ist nicht das Ende für mich. Ich bin noch tief drin. Ich lebe besser noch eine lange Zeit, weil ich noch sehr viel Arbeit zu erledigen habe.